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WISAG Aviation Service Holding GmbH
Heidi Frühe
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Wisser unterstützt Diakoniezentrum im Bahnhofsviertel
17.01.2011
Das Frankfurter Bahnhofsviertel und seine Bewohner liegen Claus Wisser am Herzen. Der Firmengründer der WISAG hat in dem Areal bereits einige Immobilien erworben und saniert. Doch sein Engagement beschränkt sich nicht auf Immobilieninvestitionen, sondern erstreckt sich auch auf diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Daher übergab er jetzt eine Spende von 10.000 Euro an das WESER5 Diakoniezentrum.
„Wenn das Zusammenleben in einem Viertel funktionieren soll, müssen die Interessen aller Bewohner bedacht werden. Das heißt auch, die Schwächeren nicht aus den Augen zu verlieren – sonst funktioniert das Ganze nicht“, erklärt Claus Wisser die Hintergründe seiner Spende. „Das WESER5 ist für die Obdachlosen eine wichtige Anlauf- und Auffangstelle und gerade angesichts des extrem harten Winters wird die Unterstützung dringend benötigt.“ Die Spende wird für notwendige Renovierungsarbeiten im WESER5 Tagestreff genutzt.
Was es heißt, ohne viel Geld auskommen zu müssen, weiß Wisser aus eigener Erfahrung. Um sich sein Studium zu finanzieren, ging er einst selbst putzen. Aus dieser studentischen „Einmannfirma“ ist eines der führenden Dienstleistungsunternehmen in Deutschland entstanden. Mittlerweile erbringen WISAG Mitarbeiter die verschiedensten Services für Gewerbe-, Infrastruktur- und Wohnimmobilien oder die Industrie und übernehmen bodennahe Verkehrsdienste an Flughäfen.
2 Das WESER5 Diakoniezentrum wird getragen vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main und ist die Anlaufstelle für Obdachlose im Frankfurter Bahnhofsviertel. Hier erfahren Menschen, die keine Wohnung haben, umfassende Hilfe. Die Zahl fünf steht dabei nicht nur für die Hausnummer in der Weserstraße, sondern für fünf qualifizierte Angebote: Tagestreff, Straßensozialarbeit, Soziale Beratungsstelle, Notübernachtung und Übergangswohnhaus. Unter einem Dach gelegen ermöglichen sie schnelle und unbürokratische Unterstützung. Im WESER5 Tagestreff kommen Menschen zur Ruhe und organisieren ihren Alltag. Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto. Der Tagestreff hat sich als stark genutzte Einrichtung im Frankfurter Bahnhofsviertel etabliert, um die 100 Frauen und Männer besuchen ihn täglich. Mehr als 23.000 Besucherkontakte wurden in diesem Jahr gezählt.


