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Vermisste Koffer vom Handy aus suchen – neue Weblösung der WISAG erspart Schlangestehen

25.11.2015

Einen vermissten Koffer zu melden, kostet Zeit. Am Lost-and-Found-Schalter eines Flughafens braucht es bis zu 15 Minuten, um eine Suchmeldung zu erfassen. Entsprechend lange dauert es, wenn gleich mehrere Passagiere ihre Koffer vermissen. Um diesen Prozess abzukürzen, hat die WISAG Aviation Service ein einzigartiges Webtool entwickelt, mit dem Suchaufträge auch via Internet vom Passagier selbst erfasst werden können.

Wer verreist, möchte nach der Landung möglichst rasch weiter an das tatsächliche Ziel seiner Reise: an den Urlaubsort, zu Freunden, zur Familie oder ins Büro. Schön, wenn dann auch die Koffer zügig kommen; ärgerlich, wenn dem mal nicht so ist. Dann muss das Gepäck als vermisst gemeldet werden: Formulararbeit wartet, viele Daten zu Besitzer und verlorenem Gepäckstück müssen erfasst werden. Am Flughafenschalter dauert dies pro Suchauftrag bis zu 15 Minuten – entsprechend länger, wenn gleich mehrere Passagiere betroffen sind.

Der Bodenverkehrsdienstleister WISAG Aviation Service hat daher ein neues Webtool entwickelt, mit dem Suchaufträge auch vom Passagier selbst digital erfasst werden können. Auf der Lost-and-Found-Website LF.WISAG.AERO des Unternehmens können Reisende alle notwendigen Daten zur Gepäckermittlung bequem vom Tablet, PC oder Smartphone aus übermitteln.

Suchanfrage ohne Schlangestehen
Nach Eingabe der persönlichen Angaben, von Datum, Flug- und Gepäckscheinnummer (Bag Tags) sowie von Merkmalen des Gepäckstückes werden die Informationen via Internet direkt an World Tracer übermittelt, das Programm der IATA für die weltweite zentrale Erfassung von verlorenem Gepäck. Der Passagier erhält dann direkt eine Referenznummer, mit der er den Verbleib seines Gepäckstückes bis zum Erhalt nachverfolgen kann. Wer über keinen eigenen Internetzugang verfügt, muss dennoch nicht am Schalter warten: Für ihn stehen Internetterminals am Flughafen bereit. „Wir starten hiermit zunächst in Kooperation mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH am Flughafen Berlin Tegel. Sturm Niklas, bei dem die Gepäckbe- und -entladung teilweise untersagt war, hat uns im Frühjahr vor die Frage gestellt, wie wir die nötigen Suchmeldeprozesse optimieren und für den Passagier einfacher, flexibler und zeiteffizienter gestalten können. Das war eine Ausnahmesituation, höhere Gewalt. So etwas kann immer wieder passieren und darauf wollen wir vorbereitet sein“, berichtet Hartmut Meyer, Geschäftsführer der WISAG Aviation Service Holding GmbH. Als Anfang April dieses Jahres der Sturm Niklas über die Hauptstadt zog, durften aus Sicherheitsgründen zeitweise keine Flugzeuge be- oder entladen werden. Betroffen waren seinerzeit 50 Flugbewegungen mit je etwa 140 Koffern, weshalb die Zahl der Gepäckstücke innerhalb kürzester Zeit enorm angestiegen war. Entsprechend langwierig war der Prozess der manuellen Suchmeldeaufnahme. „Wir freuen uns, dass Passagiere nun keine langen Wartezeiten am Schalter mehr haben“, so Hartmut Meyer.

In Zukunft auch schnellere Weiterbearbeitung
Die Digitalisierung der Suchmeldung ist die erste von insgesamt fünf Entwicklungsstufen der Lost-and-Found-Prozesse. Derzeit arbeitet ein eigenes Innovationsteam der WISAG Aviation Service auch an der Optimierung der Weiterbearbeitung der Suchmeldungen. So können zukünftig vermisst gemeldete Koffer noch schneller gefunden und ihrem Besitzer zugestellt werden.